Mitarbeiter bei MEISTERWERKE
Mitarbeiter

Eine starke Gemeinschaft

Für das Erreichen angestrebter Nachhaltigkeitsziele im Unternehmen kommt es entscheidend auf die Mitarbeiter:innen an: ihre Motivation, ihr Wissen und ihre Erfahrungen sind die Basis für den Unternehmenserfolg. Damit die „MEISTER­WERKER“ ihre Potenziale möglichst optimal entfalten können, kümmert sich das Personalmanagement des Unternehmens sowohl um geeignete Rahmenbedingungen für die gesamte Belegschaft als auch um die gezielte individuelle Förderung von einzelnen Mitarbeiter:innen.

 

Stefan Mühlenbein beispielsweise, heute als Projektingenieur im Bereich Forschung & Entwicklung tätig, begann seine Karriere bei den MEISTER­WERKEN im Jahr 2004 mit einer klassischen Berufsausbildung zum Holzmechaniker. Nach seiner Ausbildung wurde er zunächst als Facharbeiter in der Produktion eingesetzt, bevor ihm das Unternehmen die Möglichkeit bot, sich über einen dualen Studiengang zum Ingenieur Holztechnik weiterzubilden. „Ich habe mich sehr gefreut, dass das Unternehmen proaktiv auf mich zugekommen ist. Obwohl ich großen Respekt vor der auf mich zukommenden Mehrbelastung aus Arbeit und Studium hatte, habe ich diese Chance gerne ergriffen und sofort zugesagt“, erinnert sich Stefan Mühlenbein. Seine Diplomarbeit, mit der er sein Studium abschloss, behandelt die Serienfertigung eines nachhaltigen und strapazierfähigen Echtholzfußbodens – ein Produkt, das heute unter dem Namen Lindura zu den Bestsellern im MEISTER­WERKE-Produktportfolio zählt und weiterhin große Wachstumsraten verzeichnet. 

Stefan Mühlenbein, Projektingenieur

„Ich habe mich sehr gefreut, dass das Unternehmen proaktiv auf mich zugekommen ist. Obwohl ich großen Respekt vor der auf mich zukommenden Mehrbelastung aus Arbeit und Studium hatte, habe ich diese Chance gerne ergriffen und sofort zugesagt.“

Stefan Mühlenbein, Projektingenieur Bereich Forschung & Entwicklung bei MEISTER­WERKE

Lange Betriebszugehörigkeit, geringe Fluktuation

Mit mittlerweile über 15 Jahren Betriebszugehörigkeit repräsentiert Stefan Mühlenbein den „typischen“ MEISTER­WERKER – Ende 2020 lag die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit im Unternehmen bei ca. 13,5 Jahren und damit 2,4 Jahre über dem bundesweiten Schnitt von 11,1 Jahren. Auf ebenso erfreulichem Niveau bewegte sich die Fluktuationsquote mit nur 1,9 Prozent in 2020 – Zahlen, für die es laut Guido Schulte gute Gründe gibt: „Die Wünsche und Bedürfnisse von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben sich in den letzten Jahren verändert. Neben einer fairen und leistungsgerechten Vergütung, die bei uns übertariflich ausfällt, spielen weitere Komponenten wie z. B. flexible Arbeitszeitmodelle eine wichtige Rolle, um Mitarbeitende langfristig an unser Unternehmen zu binden oder für das Unternehmen zu gewinnen. Wir engagieren uns sehr für eine familienfreundliche Unternehmenskultur, für die wir auch vom Kreis Soest zertifiziert worden sind.“ So werden Anliegen von Mitarbeiter:innen, ihre Arbeitszeit befristet oder dauerhaft von Voll- auf Teilzeit zu reduzieren oder mobil zu arbeiten, von der Unternehmensführung ernst genommen und können häufig auch realisiert werden. Mitte 2021 haben 71 Personen und damit ca. 10 Prozent der Beschäftigten in Teilzeit gearbeitet, zudem befanden sich sechs Frauen und Männer aus der Belegschaft in Elternzeit. Mobiles Arbeiten, das mittlerweile in Form einer Betriebsvereinbarung unternehmensweit einheitlich geregelt ist, haben 53 Mitarbeiter:innen und damit ca. ein Viertel der Belegschaft in der Verwaltung in Anspruch genommen.

„Die Wünsche und Bedürfnisse von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern haben sich in den letzten Jahren verändert. Neben einer fairen und leistungsgerechten Vergütung, die bei uns übertariflich ausfällt, spielen weitere Komponenten wie z. B. flexible Arbeitszeitmodelle eine wichtige Rolle, um Mitarbeitende langfristig an unser Unternehmen zu binden oder für das Unternehmen zu gewinnen. Wir engagieren uns sehr für eine familienfreundliche Unternehmenskultur, für die wir auch vom Kreis Soest zertifiziert worden sind.“

Guido Schulte, Geschäftsführender Gesellschafter

Im Dialog bleiben

Gerade in ländlicher Region gelegene mittelständische Industrieunternehmen wie die MEISTER­WERKE sind angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels immer wieder aufs Neue gefordert, zeitgemäße Rahmenbedingungen anbieten und sich somit als attraktiver Arbeitgeber nach außen positionieren zu können. „Unsere im Sommer 2021 durchgeführte Mitarbeiterbefragung, aber auch das regelmäßige Benchmarking mit anderen Unternehmen haben uns aufgezeigt, in welchen Bereichen wir bereits heute sehr gut aufgestellt sind und wo wir noch Nachholbedarf haben“, sagt Simon Korn, Personalleiter der MEISTER­WERKE. Während Zusatzleistungen wie Bikeleasing, Mitarbeiterrabatte auf das eigene Produktportfolio und kostenlose Getränke auf breite Resonanz stoßen, gibt es insbesondere in Sachen Gesundheitsmanagement Optimierungsbedarf. „Um die Gesundheit und Leistungsfähigkeit unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter langfristig zu erhalten und zu fördern, ist ein betriebliches Gesundheitsmanagement definitiv ein sinnvolles Instrument. Ein abteilungsübergreifend zusammengesetztes Team hat hier bereits die Arbeit aufgenommen, um ab 2022 passgenaue Module für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter anbieten zu können“, betont Simon Korn. Auch die Systematik der Leistungsbeurteilung, die heute als Incentivierungskomponente ausschließlich bei den gewerblichen Arbeitnehmern eingesetzt wird und zu einer leistungsabhängigen Vergütungszulage führen kann, soll grundlegend überarbeitet werden.

Benefits

  • Flexible Arbeitszeiten 
  • Bikeleasing
  • Mitarbeiterrabatte auf das eigene Sortiment
  • Kostenlose Getränke
  • Gesundheitsmanagement
  • Individuelle Weiterbildungskonzepte
  • Betriebliche Altersvorsorge

Aus- und Weiterbildung sichert Zukunftsfähigkeit

Die betriebliche Aus- und Weiterbildung genießt im Unternehmen einen hohen Stellenwert. In zehn verschiedenen Berufszweigen können Schulabsolventen bei den MEISTER­WERKEN ihre duale Ausbildung beginnen, darüber hinaus bietet das Unternehmen in Kooperation mit der Hochschule Lemgo ein duales Studium zum Ingenieur Holztechnik / Bachelor of Engineering an. In Summe sind bei den MEISTER­WERKEN jährlich ca. 30 Auszubildende vom ersten bis zum dritten Lehrjahr beschäftigt, von denen in der Vergangenheit fast alle übernommen werden konnten. 

Infografik Ausbildung bei MEISTERWERKE
Ausbildung bei MEISTERWERKE 

„Als innovativer Mittelständler ist es für uns essenziell, in die Ausbildung unserer zukünftigen Fachkräfte zu investieren, um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu sichern und auch unserer Verantwortung gegenüber den Menschen in der Region gerecht zu werden“, unterstreicht Simon Korn den Stellenwert. MEISTER­WERKE hat im Mai 2021 zum achten Mal in Folge das Gütesiegel „Ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“ erhalten. Basis für die Vergabe des Siegels sind die Ergebnisse einer anonymen Befragung aller Azubis, die aktuell im Unternehmen ausgebildet werden, und die Analyse von Ausbildungskennzahlen (beispielsweise die Anzahl der übernommenen Auszubildenden oder die Ergebnisse in den Abschlussprüfungen). 

Simon Korn, Personalleiter MEISTERWERKE

„Als innovativer Mittelständler ist es für uns essenziell, in die Ausbildung unserer zukünftigen Fachkräfte zu investieren, um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu sichern und auch unserer Verantwortung gegenüber den Menschen in der Region gerecht zu werden.“

Simon Korn, Personalleiter der MEISTER­WERKE

Auch die berufsbegleitende Weiterbildung der Beschäftigten ist dem Unternehmen wichtig. Dabei setzen die MEISTER­WERKE auf individuell zugeschnittene Lösungen: Bedarfe werden in den einzelnen Abteilungen ermittelt, Eigeninitiative der Mitarbeiter:innen ist erwünscht. So können Mitarbeiter:in, Vorgesetzte und Personalabteilung gemeinsam passgenaue Weiterbildungsmaßnahmen entwickeln, die für alle Seiten gewinnbringend sind. Darüber hinaus bietet MEISTER­WERKE ein internes Führungsnachwuchskräfteprogramm an, das in vier dreitägigen Lernblöcken Inhalte zu Themen wie Zeit- und Konfliktmanagement, Mitarbeiterführung sowie Präsentationstechnik vermittelt. Ein Instrument, das auch Stefan Mühlenbein als ehemaliger Teilnehmer dieses Programms rückblickend sehr positiv bewertet: „Neben den fachlichen Inhalten und den sehr kompetenten Trainern hat mir die Teamarbeit mit meinen Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen Abteilungen des Unternehmens besonders gut gefallen. Ein Netzwerk, von dem ich auch heute noch profitiere.“

Auszubildende bei MEISTERWERKE
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